Aachener Untergrund Kultur

15. September 2009

>NEROS TANZENDE ELEKTROPÄPSTE – Sticker

Filed under: Reinfall Tapes — karl pach @ 11:31 am

Welch Devotionalie ! Von Obernero ENK Anfang der 80er selbstgebastelter Sticker. Dieser freundlichen Zuwendung eines wertvollen Bloglesers folgen bald die entspr. Kassetten.

13. September 2009

>ULTRA – Zoll LP Sessions 1987/88

Filed under: Aachen-international, DOM America, Krach in Aachen, Ramon — Allo Pach @ 6:37 pm

Die Bad Aachen – Seattle Connection.
Eines Tages im Jahre 1985 stand ein gewisser St. Degeneratus aus Seattle vor der Tür und wollte eine transatlantische Lärm-Band gründen. Dr. Tengelmann und Herr Mücke waren natürlich sofort dabei und so wurden in den Jahren 1987-1992 3 ULTRA Lps auf dem amerikanischen DOM America Label veröffentlicht. ULTRA wollten immer die „musikalisch schöneren“ Whitehouse sein, was ja nicht wirklich schwer ist…
Aufgenommen wurde der Krach in Seattle sowie in der Lütticherstr. beim armen Ramon , der dann meist ins Schlafzimmer floh. Leider sind die 3 Platten nie auf CD wiederveröffentlicht worden, da Herr Degeneratus sich wohl in Thailand zur Ruhe gesetzt hat.
Hier eine unveröffentlichte, ca. 2 Minuten längere Version des Stückes „Wackelpeter“ (Original Version auf der 2. ULTRA LP „Zoll“) von einer alten Cassette mit Outtakes, Rohmixen etc.
RAR!
http://www.megaupload.com/?d=38R7NY4K

>MENSA Konzerte 1980 ff

Filed under: Clubszene AC, Konzerte in Aachen, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 5:35 pm

>

Die Mensa hatte ja konzertmäßig auch ihre „Hochzeit“. Das war aber wohl eher so Mitt- bis Endachtziger (…vielleicht kann da ja mal die „Berlin-Fraktion“ mit Infos und Mitschnitten aushelfen, wir sprachen ja neulich ausführlichst darüber…).
Erstaunlich deshalb, dass dort schon 1980 die Strassenjungs spielten (obwohl Hans-a-plast und KFC müssen ja auch in den Früh 80ern gewesen sein…). Leider hab ich kein Tape (wer hilft?). Ich weiß gar nicht mehr, wie das Konzert war, allerdings kaufte ich dort die 2. LP, die ich total scheiße fand/finde.

>Das METROPOL in der Blondelstrasse – Mitte der 80er Jahre

Filed under: Clubszene AC, Lokale in Aachen — babula @ 12:21 pm

Wie aus dem Nichts hatte Aachen auf einmal eine Location für angesagte Indie-bands. Das METROPOL in der Blondelstrasse, seit 1993/94 als B9 bekannt. Auf einmal durfte der ständig nach Kölle, Bochum, Düsseldorf, Eindhoven und sogar Maastricht pilgernde Musikfreund endlich in seiner Heimatstadt die optischen und akustischen Reize einiger Undergroundhelden geniessen. Man kann selbst Heute nur schwer glauben, dass zwischen 1985-87 urplötzlich Acts wie PSYCHIC TV, SISTERS OF MERCY, EEK-A-MOUSE, CHAMELEONS (wie konnte ich DIE nur verpassen??), THE JAZZ BUTCHER, VIRGIN PRUNES, THE FALL, NIKKI SUDDEN, WIRE, THE MISSION, PREFAB SPROUT, UNKNOWN GENDER, ANNE CLARK, EXECUTIVE SLACKS, TWICE A MAN, ROBYN HITCHCOCK, ROSE OF AVALANCHE, THE GO-BETWEENS im Zentrum der Kaiserstadt gastierten und vor den Gigs die damals angesagte Qualitätsgastronomie wie CURRY-PALAST, HÄHNCHEN-PIC, FRIESENSTUBE (!), DEGRAA, DINOSAURUS, HEIDEKRUG und VERZÄLLCHE frequentierte. Dönerbuden schienen zu dieser Zeit noch Lichtjahre entfernt.Gerne erinnere ich mich an den Auftritt von THE FALL vom 10.Februar 1987, natürlich mit BRIX. Gerade noch vor dem Ende Ihrer absoluten Glanzzeit, die ca.1982 begann und mit I AM KURIOS, ORANJ erst einmal ein erstes Ende fand. Unter den Highlights waren GUEST INFORMANT, HEY!LUCIANI und eine 8-Minuten Version von I AM DAMO SUZUKI und bei der ersten Zugabe MR.PHARMACIST wurde sogar im 70er Jahre Stil “gepogot“. Leider ohne mich, denn nachdem ich bereits Blut, Schweiß und Tränen lassen musste, um meinen geliebten SONY – Mega Bass – DD Quartz Walkman reinzuschmuggeln, um 22 Jahre später allen verehrten Bloggern eine halbwegs ansprechende Aufnahme bieten zu können, war es unabdingbar so wenig wie möglich zu grölen, jubeln, klatschen, tanzen oder sich überhaupt zu bewegen. Denn es sei auch noch mal darauf hingewiesen, dass seinerzeit -siehe auch Eintrittskarte- die Gefahr einer mehrjährigen Verbannung oder wahlweise der Verlust eines Augenlichts bestand, sollte man beim heimlichen Aufnehmen entdeckt werden. Das Ergebnis all dieser Mühen ist qualitativ dann aber doch eher bescheiden, wie man dem Soundfile entnehmen darf. Falls dennoch Interesse an einer Aufnahme des GESAMTEN Gigs besteht, erscheint eine Kontaktaufnahme unter babulaac@googlemail.com oder ein kurzer Kommentar zu diesem Blog unumgänglich.

Ausgewählt habe ich C.R.E.E.P
http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=8491800-e2b
Wer auch noch ein Foto sehen will, muss hierhin….

9. September 2009

>ALLO PACH LABEL

Filed under: Aachener Label, Familie Pach, Hifi, Plattengeschäfte in Aachen — Allo Pach @ 2:40 pm

Wer hätte das gedacht? Dass Allo Pach im Hifi-Sektor und im Vertrieb heißer New Wave Ware (NWW) schon früh ganz vorne dabei war, das war uns ja allen klar, aber dass man schon 1962(!) auf die Idee kam ein eigenes (Indie?-) Label zu gründen, das ist gaaanz groß. Ein Soundsample spar ich mir…
Dank an Herrn Babula, der mir diese Rarität vermacht hat.

8. September 2009

>Im PINOCHIOKELLER mit Bonnie Tyler

Filed under: Clubszene AC, Lokale in Aachen — babula @ 9:37 pm

Erinnere ich mich gerne an das Jugendheim von St. Peter in der Alexanderstrasse, den legendären Pinochiokeller? Die steilen 8 Stufen die man an selbsternannten Türstehern mit schwarzen Samthosen, weißen Schuhen, engen UCLA-Pullovern und der obligatorischen Kippe im Mundwinkel, vorbei musste. Man war froh, dass man einen von denen kannte und ihn lautstark grüssen konnte. In der Regel hießen die Chris oder Buddy oder Conny oder so. Dieses „Insiderwissen“ bescherte einem in der Regel ungehinderten Eintritt in das rauchgeschwängerte Kellerloch (ja damals durfte man noch zwanglos rauchen, sobald man das 10te Lebensjahr vollendet hatte). Begrüßt wurde man von anderen, die es ebenfalls ohne größere Blessuren reingeschafft hatten und lässig in Raupenbahnmanier an den durch primitive Lichtorgeln bestrahlten Wänden lehnten. Natürlich rede ich von 1976/1977, wenn ich mich an die Beschallung aus dumpfen, deutlich zu laut aufgedrehten Lautsprechern der Marke Pioneer erinnere. Pubertäre Zeitgeist-Teenykultur vom Allergröbsten und doch so unvergleichlich schön in der Erinnerung. Eins der so typischen Stücke dieser Zeit stammt von der –auch optisch- so perfekt in diesen Laden passenden Kirmesschlampe BONNIE TYLER.Der RARE Pinochio-Stempel, der hier so schön zu sehen ist, dokumentiert auf zufällige Weise das zuvor Angedeutete: Immer schön… mitten in die Fresse!

7. September 2009

>DUKA BASS BAND – 7" EP

Filed under: Aachen-international, Aachener Label, DOM — Allo Pach @ 6:36 pm

Die Bad Aachen-Norwegen Connection.
Nachdem die stets geheimnisumwitterte Duka Bass Band im Jahre 1986 eine erstaunliche Cassette in Aachen veröffentlicht hatte, konnten 33 glückliche Käufer ihren speziellen Blasmusik-Dunkelkammer-Jazz kurz darauf auch auf einer handbecoverten 3 Track-Single (Fogelström Sound Corporation label 01, Norwegen) genießen.
Die Scheibe erschien wahrscheinlich nur in Norwegen, die Musik ist aber vollständig in einer kleinen Dunkelkammer in AC-Fuchserde aufgenommen.
Die Bass Band schaffte es noch auf die DOM Compilation LP Ohrensausen, sowie auf den kanadischen „Freedom in a vacuum“ LP Sampler, ehe sie für immer in der Versenkung verschwand und nichts als Rätsel hinterließ.

Hier nun „Zauberformeln“, die A-Seite der raren Single:
http://www.megaupload.com/?d=JFFQ1GDD

5. September 2009

>TRICKBEAT – Keeping The Facade

Filed under: Cassetten AC, Trickbeat — karl pach @ 7:37 am

Der begnadete Unterhaltungskünstler hier mit einer Cassingle von 1985. Musikalisch brilliant gestaltet von Axl G. „Keeping The Facade“ beleuchtet erfrischenderweise die mehr musikalisch experimentelle Seite dieser legendären Formation.

Part 1: http://www.megaupload.com/?d=U7KTIZO2
Part 2: http://www.megaupload.com/?d=VTXZS6QR

4. September 2009

>DIE GRUPPE LINDT

Filed under: New Wave im Aachener Kreis, New wave in Aachen — Allo Pach @ 9:09 am

„Die Gruppe Lindt“, deren Name zur allgemeinen Verwirrung der Proberaumwächter gewählt war und weil auch ein bischen RAF-Schokolade mitschwang, trieb um 1986 und in den Folgejahren vor allem im Kreis Heinsberg ihr Unwesen…
Mit ihrer „There’s no Message like no Message-Attitüde“ verfehlten sie 1988 sogar einen Song-Beitrag auf der internationalen Antiwork-Compilation, des französischen Labels Negativ Records (hier eben jener).
Der Bassist brachte das herrenlos umhertreibende Schiff bedingt durch den Beginn seines Medizinstudiums wieder zum Sinken. Er prägte damals auch den unzutreffenden Begriff: Terror-Pop.
Gruppe Lindt – Strange change:
http://www.megaupload.com/?d=EKWA5WRG

26. August 2009

>HIRSCHE NICHT AUFS SOFA – Aachen 1985 Video

http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=62441267,t=1,mt=video

Gaaanz tief unten aus der Schatzkiste kommt dieses schöne und nie veröffentlichte HNAS Video. Die Aufnahmen stammen wahrscheinlich von ca. November 1985, die Abwassermusik LP war wohl fertiggestellt, aber noch nicht veröffentlicht, Melchior war in Mache.
Anlässlich eines Besuches von Jon Carlson aus Seattle (der dann wenig später das DOM America Label gründen sollte – und mit Dr. Tengelmann und Herrn Mücke die Band ULTRA betrieb) wurde bei Allo Pach(!) tragbares Kamera-Equipment für 50 DM geliehen und losgefilmt…
Nur Allo ist es zu verdanken, dass überhaupt HNAS Video-material existiert!

« Newer PostsOlder Posts »

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten