Aachener Untergrund Kultur

17. Januar 2010

>HOLY MOSES Teil 3

Filed under: Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 7:23 am

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Nach der Veröffentlichung der Debut LP im Jahre 1986, war Holy Moses sehr viel unterwegs und regelmäßig auf vielen Bühnen im In- und Ausland zu Gast. Einer der Höhepunkte war am 6. September 1987 der Auftritt in Bochum. In der ausverkauften und völlig überfüllten Zeche ging Holy Moses, bei der „Hell comes to Bochum“ Veranstaltung, als Tagessieger von der Bühne. Vor Vertretern der zahlreich anwesenden Musikpresse mussten sich Sodom und Deathrow geschlagen geben. Das brachte Holy Moses wieder mal sehr gute Kritiken in verschiedenen Musikzeitschriften ein.

11. Januar 2010

>HOLY MOSES Teil 2

Filed under: Aachener Musikszene, Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 2:17 pm

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Ein Zeitdokument, der erste Holy Moses Promoletter vom Juli 1986. Danach gings direkt abwärts in die tiefe Trash Hölle und erfolgreich aufwärts. Die Roadcrew musste schwitzen und die ersten Autogrammkarten wurden unters Trashvolk gebracht.

10. Januar 2010

>HOLY MOSES

Filed under: Aachener Musikszene, Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 5:03 pm

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Die Aachener Trash Formation Holy Moses, die Ende 1979 Anfang 1980 gegründet wurde, veröffentlichte, nach diversen Umbesetzungen, 1986 über AAARGH Records das Debutalbum „Queen Of Siam“, das in der damaligen Musikszene sehr gut aufgenommen wurde. Das Album wurde von Gitarrist Andy Classen, Bassist Ramon Brüssler, Schlagzeuger Herbert Dreger und der Ausnahmesängerin Sabina Classen eingespielt. Kurz nach der Veröffentlichung zog Ramon Brüssler nach Thailand und wurde durch Andre Chapelier, von der Band Atlain, ersetzt. Drummer Herbert Dreger wurde wenige Tage später durch Uli Kusch, der später u.a mit Helloween, Gamma Ray und Masterplan Erfolge feiern konnte, ersetzt. Zeitgleich übernahm ich 1986 das Management von Holy Moses. Zur bevorstehenden „Queen Of Siam“ Tour wurde das hier abgebildete „AU HUUR TOUR“ T-Shirt angefertigt. Mit „Finished With The Dogs“ erschien 1987 das zweite Album, das der Aachener Band noch mehr Erfolg und zahlreiche Auftritte im In- und Ausland einbrachte. Ausgestattet mit einem neuen Vertrag über WEA gingen Holy Moses 1989 erneut ins Studio um ihre dritte LP „The New Machine Of Liechtenstein“ einzuspielen. Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit endete 1989, kurz vor dieser Veröffentlichung, leider meine Managertätigkeit für Holy Moses. Holy Moses sind heute noch sehr erfolgreich in der Welt unterwegs und können bis heute zwölf Plattenproduktionen nachweisen. Damit dürfte Holy Moses wohl die erfolgreichste Band aus Aachen sein, die 2010 ihr 30 jähriges Bandjubiläum feiert.

9. Januar 2010

>AUF EIGENER FAUST

Filed under: Film in Aachen — Allo Pach @ 3:43 pm

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„Im Laufe diverser, gemeinsam durchzechter Filmfestnächte entstand die Idee zu dieser durchgeknallten Gemeinschaftsproduktion von 4 Regisseuren:
Francescon & Lenz aus Offenbach (die mit Ihrer tabulosen Trash-Trilogie „Freax“ in der deutschen Kurzfilmszene längst Kultstatus erreicht haben) und Lohrmann & Fischer aus Köln / Aachen drehten in Aachen mit maximalem Aufwand bei minimalem Budget einen bizarren Actionthriller. Großkalibrige Waffen, spektakuläre Special Effects und perverse Sexphantasien geben diesem Allerweltsplot eine gänzlich neue Dimension. Professionell inszenierter Dilettantismus und der Wille zur brachialen Ästhetik erschaffen eine gnadenlose Genreparodie, die angesichts aktueller, pathetisch-heroischer Mainstreamprodukte gerade zur rechten Zeit erscheint. Schrill, schräg & sexistisch setzen sich die Filmemacher in diesem Trashkracher sich selbst als Hauptdarsteller in Szene und lassen die Grenzen guten Geschmacks weit hinter sich. “
Deutschland 1998 / 20 Minuten

Scheint ja was für die „ganz Harten“ zu sein. Leider habe ich den Film bis jetzt nicht gesehen.
Laut Paul Mono (danke für den Scan) sind die Drehorte eindeutig Aachen/Kornelimünster.
„Selbst Hardcore gewöhnte Leute fanden den Film sehr unangenehm“ (Günter H. J., AC-Filmkritiker). Hört sich SEHR interessant an.
Hat irgendwer mehr Infos?

7. Januar 2010

>ALLO PACH – Das Ende

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Allo Pach — Allo Pach @ 11:05 pm

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…ob er nun der Erste in der Kaiserstadt war oder nicht, er hat auf jeden Fall am längsten von allen durchgehalten und verschwand erst im September 2006 endgültig von der Aachener Bildfläche. Technoworld in Würselen war die letzte Allo-Bastion…
Das Foto entstand während des Ausverkaufs (Knipser: Babula)

6. Januar 2010

>ALLO PACH war der Erste

Filed under: Allo Pach, Kultstätten in AC — Allo Pach @ 7:59 pm

>A

Bitte festhalten!
Damit dürfte die Frage, WER zuerst da war, JANSEN oder HEILIGER+KLEUTGENS oder wer auch immer, endlich beantwortet sein. Die abgebildeten Werbetafeln standen auf dem Tivoli ca. 1955 wie mir aus gesicherter Quelle nahegebracht wurde. Vielen Dank an Lutz für die Zusendung dieser wunderschönen „Beweise“.

>DER AACHENER UNTERGRUND

Filed under: Aachener Untergrund, Heiliger, Jansen — karl pach @ 4:22 pm

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Auch zum Aachener Untergrund zählend ist ein exzellent erhaltenes Teilstück des Paubachkanals, das 2009 bei Bauarbeiten an der Weberstraße, Ecke Boxgraben freigelegt worden ist. Inmitten des Straßenverlaufs ist unter anderem das Mauerwerk eines Absatzbeckens aus dem 15. oder 16. Jahrhundert entdeckt worden. Dieses Becken diente dazu, dass sich auf längeren Kanalstrecken Schwebeteilchen absetzen konnten. Das Becken enthielt Verfüllmaterial aus dem 19. Jahrhundert, so dass man davon ausgeht, dass der Kanal bis in diese Zeit noch benutzt worden ist. Der aufgedeckte Kanal entspricht dem Verlauf der Pau seit dem 14. Jahrhundert. Die Pau floss damals offen und nicht wie heute im Aachener Untergrund. Im Dezember 2009 wurde die komplette Fundstätte für den neuen Straßenbau wieder zugeschüttet.
In einer Nacht und Nebelaktion habe ich dort, kurz vor den Auffüllarbeiten, eine rare LP-Verkaufstüte von Jansen aus den 60´er Jahren mit einigen Schallplatten des damaligen Radiogeschäftes Heiliger gefüllt, die mein Vater Anfang der 50`er Jahre in der Theaterstrasse, gegenüber dem jetzigen Parkhauses Lothringer Strasse gekauft hatte und je eine CD von Dieter Bauknecht und Brigitte & The Hansen Experience im Untergrund vergraben. So hat auch dieser kleine Bericht in diesem Blog seine Berechtigung.

4. Januar 2010

>DSCHUNGEL Richterich Pt. 2

Filed under: Lokale in Aachen — karl pach @ 12:18 pm
Der kürzlich von Herrn Allo Pach eingestellte Artikel verfolgt ganz offensichtlich das Ziel, die „Jugendgaststätte“ Dschungel in Richterich als harmloses Tanzlokal und Jugendtreff darzustellen. Bedauerlicherweise ist diese Darstellung sehr weit entfernt von der schockierenden Wirklichkeit, die es mit diesem Ort auf sich hatte. Zu Betrachten ist ein Bilddokument, welches die alltägliche Realität von Drogensucht und Jugendprostitution an diesem Ort des Verderbens dokumentiert. Keiner der abgebildeten Jugendlichen lebt heute noch.

In stiller Hoffnung, dass die Postingfrequenz wieder erträgliche Ausmaße annimmt…

3. Januar 2010

>DSCHUNGEL Richterich, 19xx-1993 R.I.P.

Filed under: Clubszene AC, Kultstätten in AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 10:13 am

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Ich bin den Tränen nahe, denn ich hätte nicht gedacht, noch einmal Fotos meines absoluten Lieblingsschuppens zu Gesicht zu bekommen, aber mein „Informant“ Hans H. macht es möglich.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Ab den späten 70ern (weiß jemand wann der Dschungel eröffnete?) war es donnerstags von ca. 23h bis 02h Pflicht dort zu sein. Alle anderen Tage (Fr., Sa.) waren uninteressant.Ich erinnere mich, dass ich ca. 1978/79 mit einem „frisierten“ Schülerausweis dort hinging, damit ich länger als 22h bleiben durfte…Die Musik war stets gut bis spitze und die Stimmung „speziell“. 1993 war dann leider Schluß und eine Ära ging zu Ende.

Dazu Hans H.:
„1980 bin zum ersten Mal drin gewesen…meine Eltern waren entsetzt, denn dieser „Schuppen“, wie mein Vater ihn nannte, hatte sich bei sämtlichen Eltern als angebliche „Drogen-Hölle“ dargestellt und die tolerante Pädagogik der 70er lernte so erstmals ihre Grenzen kennen…
Scheiß drauf, mit dem DSCHUNGEL verbinde ich unglaublich tolle Stunden, tolle Menschen und tolle Musik…Martha and the Muffins „Echo Beach“ und The Cure „10.15“…das hab ich noch in den Ohren…aufgelegt von einem Josef (nein nicht der kleine dicke!) sondern einer mit längeren Haaren und immer bekleidet mit Nickis!!
Punks, New Wave-Fans, New Romantics, Gay-Scene usw., alles war vertreten und die Stimmung war immer spitze!
Jahrelang war der DSCHUNGEL donnerstags ein regelrechter Oberstufen-Treff, sogar unsere damaligen Lehrer (Rainer sei an dieser Stelle herzlich gegrüßt!!) konnte man dort mit Kippe und frisch gezapftem Bier antreffen…!
Ich denke, jeder hat irgendwelche Erinnerungen mit dem Dschungel…,es gab mal vor ein paar Jahren einen Revival-Abend im MUBU, war aber nicht der Hit…“

2. Januar 2010

>SCOTCH CLUB die Zweite

Filed under: Clubszene AC, Kultstätten in AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 12:39 pm

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So so…das war also Deutschlands Disc-Jockey Nummer 1.
Wann ist denn das gewesen?

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