Die Kollegen von Tape-Attack haben die 1982er-Cassette „Tierversuche“ der schon damals semilegendären Aachener Dilletantenband Urin veröffentlicht (siehe unsere frühere Berichterstattung). Bandleader und Labelbetreiber Frank Papst Pest heisst darauf „Papst Piss“, und es gibt schöne Textzeilen wie „Ich wohne in einem russischen Tiergarten / Ich wichse den Elefanten am Rüssel“.
20. Februar 2013
27. Februar 2012
Reinfall Tapes – mehr Schnipsel & Leserbrief
Kollege Kilowatt war so nett und hat noch 3 alte Schnipsel zum Reinfall Tapes Umfeld geschickt. 2 Kassetten Besprechungen sowie der Bericht über den Ringelpietz Presseball. Letzteres wohl ein Highlight damaligen Eschweiler Kulturlebens.
Dieter Antonio wünschte sich in seinem Letzten Artikel den Leserbrief, welchen ENK 83 der Spex schickte. Kilowatts Archiv konnte auch hier helfen:
26. August 2011
SCHEFER-PRINZ Katalog 1977
Welcher Aachener kannte es nicht? Das legendäre Spielwarengeschäft am rechten Platz. Also vor dem Umzug zum Münsterplatz.
Mir fällt zwar kein Anekdötchen ein, dass eine Verbindung zum Aachener Untergrund herstellen könnte, aber ein Ausdruck Aachener Kultur war dieses alteingesessene Geschäft schon irgendwie.
Ausserdem habe ich vom Hauptbetreiber dieses Blogs grünes Licht bekommen, die Grenzen Aachener Untergrund Kultur so weit zu stecken, wie es mir beliebt. Also erwartet bitte das Unerwartete. —
HOPPLA, meine werte Frau Gemahlin bringt mich gerade fürchterlich durcheinander, da sie den Verdacht hegt, das Ladenlokal am Münsterplatz wäre Förster gewesen und hätte in der Endphase von Schefer-Prinz (Holzgraben) zeitgleich existiert? Das kann doch nicht sein, oder??
25. Mai 2011
Der Blog Umzug – erste Effekte
Der Umzug zu WordPress hat den erhofften Sichtbarkeitserfolg gebracht. Im Gugl Ranking bei den Suchbegriffen Aachen Kultur oder Kultur Aachen sind wir aktuell auf der ersten Seite gelandet, zusammen mit den Seiten der Stadt, etc (kicher). Sämtliche Artikel werden ebenfalls treffsicher gefunden.
Was bei WordPress leider nicht funktioniert sind die Kategorien. Die Links verweisen jeweils auf eine Suchseite. Der Einbau einer fremdgehosteten Shoutbox klappt auch noch nicht. Ich hoffe das diese Features demnächst laufen.
Auch sind einige Kommentare verloren gegangen. Die wertvollen Kommentare zum Strassenstrich Neupforte sind z.B. verschwunden, das ist ärgerlich. Die Kommentatoren sind herzlichst eingeladen fehlende Kommentare nachzuschieben, unsererseits sind manuell keine Kommentare gelöscht worden.
13. Mai 2011
Sport im Westen Pt.1
Seinerzeit war es kaum möglich einem Sport im Westen Auftritt auszuweichen. Die Combo legte eine beeindruckende Live Aktivität an den Tag. Musikalisch irgendwo im Deutschrock aber ohne, die seinerzeit unumgänglichen, Wave Anklänge. SIW legten hohen Wert auf aufwendige Textlyrik. Beides dekoriert die Band als lobenswert Eigenständig. Erinnere mich noch gut an das damalige Stammpublikum bei SIW Auftritten. Dies bestand zur einen Hälfte aus Langharigen und zur Anderen aus „seit kurzem nicht mehr Langhaarigen“. Diese teilten sich dann in Trenderkenner mit ganz kurzen, womöglich sogar gefärbten und nicht ganz so kurz Geschnittenen. Letztere fielen mir so ins Auge weil deren Muselpunk Frisuren meist hochgradig seltsam ausfielen.
SIW war zwischen 81 und 92 aktiv und hatten einige Kassetten, meist bei SMC, veröffentlicht. Intimitäten der Band sowie weiteres Archivmaterial kommen in weiteren Posts. Als Downloadlink unten ein Interview mit den Musikern aus dem Jahr 1981. Der dämliche Interviewer läßt u. A. die unsterblich behämmerte Frage „und was wollt Ihr besonderes mit euren Liedern ausdrücken“ fallen…
Sport im Westen Interview 1981: http://www.megaupload.com/?d=A2CHI1B4
21. April 2011
Zehntausend – Hinaus in die Ferne
Das Veröffentlichungsdatum der Kassette müßte so um 82 gewesen sein. Jedenfalls eine sympatische Zeit, in der man Kassetten noch per Telefonanruf bestellen konnte. Vermutlich hat sich Jupps Nummer bis heute nicht geändert… Musikalisch Punk`n Roll Geschrammel mit Übungskeller Ambiente. Die Nudelsalat Mädels und deren Rezept würden mich noch interessieren.
9. März 2011
HUHU
Werte Blogleser,
am Outfit der neuen Seite wird noch gebastelt, sämtliche Inhalte des alten Blogs müßten aber da sein. Die Autorenschaft der einzelnen Artikel ist wegen des Ex und Imports dem Importeur zugewiesen worden, das wird nachgebessert. Das einpflegen einer Shoutbox scheint bei WordPress nicht zu klappen, tobt euch bitte vorerst in den Kommentaren aus.
Neue Artikel kommen auch bald!
9. April 2010
WOLFGANG ROELEN R.I.P
Wolfgang Roelen, den meisten als Wolle bekannt, ist am 28.03.2010, im Alter von 61 Jahren gestorben. Wolfgang gehörte zum Stadtbild und zu jeder zünftigen Diskussion. Er war Schriftsteller, Maler, Lautpoet, usw.
Wir denken an ihn mit großer Achtung vor seinem unabhängigen, unbestechlichen und kreativen Eigensinn und würdigen ihn als einen unersetzlichen, engagiert streitenden Aachener, der uns auf vielen Wegen begegnet ist.
Gerne hätten wir noch mit ihm gesoffen, dem Mann der 1964 mit Paul Feyerabend am Venice Beach abhing.
18. Februar 2010
NEURAL Artikel "Underground music blogs"
–
A Kind Rewind – Underground music blogs and the rebirth of cassette tape music
by Florian Cramer
As with the original analog cassettes, this would not only be the loss or transformation of musical practices, but also of a social culture. No longer forgotten music, for example, receives substantial contributions by other experts of the Dutch underground experimental music scene, some of whom met at Tape Treff. A peculiar case of a collective psychoarcheology of a local culture can be found on the blog “Aachener Untergrund” allopach.blogspot.com. Launched in summer 2009 by two pseudonymous authors who seem to be associated to the former label DOM Records of the group HNAS, it initially followed the standard tape blog format and resurrected 1980s audio cassettes and fanzines produced in the Western German town Aachen, including those of the obscure but brilliant Dada-absurdist project Neros tanzende Elektropäpste. Shortly after, the blog gained collective momentum. It thrives on the enthusiasm of a growing group of contributors who not only reconstruct the town’s musical underground history, but also perished hippie record shops and electro stores, strange fast food restaurants, 1970s SciFi architectural cafés, locally produced grotesque carnival song seven inches, b-movie theaters, public toilets, semi-famous heavy metal bands, once-controversial high school hangouts, in short “underground” in its broadest yet most literal sense. It remains to be seen how intrinsically such social dynamics are tied, as a recherche des temps perdu, to tangible artifacts and memories. Future underground archeologies might just as just well develop nostalgia for earlier quirks of the Web. There is, no doubt, a massive cultural movement towards pre-digital media technologies, in a time where the Internet is more and more perceived as the corporate machine that has perverted the notions of sharing, community and participation. Today, a festival or an art school program called analog media would safely attract more people than its “new media” equivalent – but with the twist that the former is framed by the latter. We are, indeed, reading the Cassette Mythos on the screen.
–
Meinen herzlichsten Dank dafür lieber Florian!
29. Dezember 2009
>AACHENER ABORTE 4
>
Eine weiteres baulich interessantes Kütteldenkmal befindet sich an der Kreuzung Monheimsallee / Krefelderstraße. Hier ist eine sorglose Benutzung schon lange nicht mehr möglich. Eine schwere Eisentür verhindert eine fachgerechte Entsorgung und die nötige Blasenentleerung











