Eine kleine Katharsis
Seltsam eigentlich, dass die Verbindung zwischen mir und dem Journal gekappt wurde. Das hat in keinster Weise mit der Internetverbindung zu tun, die gibt es hier bereits seit dem 4. Tag nach unserem Einzug. Auch liegt es nicht an fehlenden Ereignissen, Fort- oder Rückschritte. Da ist vieles nach wie vor in Bewegung und es gibt Entwicklungen! Nicht nur nach oben, in alle Richtungen. Kreuz und quer, von mir aus auch mit Schleifen drin, wie ihr wollt.
"Es ist leichter hier was zu schreiben wenn man lonely und depressed und ein teenager ist" meint
carrro und sie hat damit absolut recht. Dabei ist hier noch lange nicht alles in Butter. Teenage Angst kann man das ja bei mir inzwischen auch nicht mehr nennen, vielleicht Twenangstiness oder, ganz wissenschaftlich, Adoleszenzkrise.
Tatsache ist aber, dass es keineswegs an mangelnder Verwirrung oder dem fehlenden Internetzugang liegt. Vielmehr sind es die Buchstaben, die aus meinem Blutkreislauf verschwunden sind. Ich habe sie mir immer mit Serifen vorgestellt, was dazu führt, dass sie sich manchmal, an besonders engen Stellen, verhakelt haben. Aus diesen Bündeln sind dann die Wörter geworden. Aber, da es keine purzelnden Buchstaben mehr gibt, ist das Schreiben ganz schön mühsam. So wie eine Druckvorlage aus A2-formatigen massiven Bleilettern zusammenstellen eher. Aber auch bei all der früheren Leichtigkeit, was die Textfindung angeht, bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist. Endgültig. Froh auch darüber, dass ich das alles nur in digitaler Form heruntergeschrieben habe. Denn läge es als Notizbuch hier herum.. ich wüsste nicht ob ich es zerreißen, feierlich verbrennen oder, der aufgebrachten Arbeit willen, an einem unzugänglichen Ort verstecken sollte. So wenig steckt da noch drin, von heute oder auch morgen.
"Es ist leichter hier was zu schreiben wenn man lonely und depressed und ein teenager ist" meint
Tatsache ist aber, dass es keineswegs an mangelnder Verwirrung oder dem fehlenden Internetzugang liegt. Vielmehr sind es die Buchstaben, die aus meinem Blutkreislauf verschwunden sind. Ich habe sie mir immer mit Serifen vorgestellt, was dazu führt, dass sie sich manchmal, an besonders engen Stellen, verhakelt haben. Aus diesen Bündeln sind dann die Wörter geworden. Aber, da es keine purzelnden Buchstaben mehr gibt, ist das Schreiben ganz schön mühsam. So wie eine Druckvorlage aus A2-formatigen massiven Bleilettern zusammenstellen eher. Aber auch bei all der früheren Leichtigkeit, was die Textfindung angeht, bin ich froh, dass diese Zeit vorbei ist. Endgültig. Froh auch darüber, dass ich das alles nur in digitaler Form heruntergeschrieben habe. Denn läge es als Notizbuch hier herum.. ich wüsste nicht ob ich es zerreißen, feierlich verbrennen oder, der aufgebrachten Arbeit willen, an einem unzugänglichen Ort verstecken sollte. So wenig steckt da noch drin, von heute oder auch morgen.