Das war unsere 4-wöchige Elternzeit… wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen. Und am meisten tatsächlich die Zeit als kleine Familie und mit Johanna. Sie hat nochmal einen großen Sprung gemacht und nimmt ihre Umwelt jetzt viel aufmerksamer wahr und das Krabbeln dauert auch nicht mehr lang. Das Leben im Bus hat sehr gut geklappt und wir können uns das für die Zukunft nochmal vorstellen. Ein paar Kleinigkeiten würden noch optimiert werden (z.B. weniger Kram mitzunehmen), aber alles in Allem war’s schon sehr gut geplant. Wir hatten natürlich auch unendlich viel Glück mit dem Wetter. Bei Regen wäre es sicherlich eine ganz andere Geschichte gewesen. Rückblickend hätten wir gerne mehr Zeit in Schweden als in Dänemark verbracht- einfach weil Dänemark so unglaublich teuer ist. Renke sagte schon nach zwei Wochen, dass er sich richtig erholt fühlt, das ist ein gutes Zeichen, dass wir alles Richtig gemacht haben.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag 28: VW-Bus Abgabe und Wiedersehen mit der Familie

Heute ist nun tatsächlich der letzte Tag unserer Reise. Wir stoppen noch kurz bei Inga in Bremen und bringen ihr die UV-Lampe und das Auto-Starter-Kabel wieder. Beides hat uns gute Dienste geleistet. Ingas Bauch ist in den letzten drei Wochen nochmal ordentlich gewachsen. Jetzt sind es auch nur noch knapp 4 Wochen bis unsere zweite Nichte auf die Welt kommt.

Da die Autobahn wieder voll ist, fahren wir über Land nach Wehrendorf. Wir freuen uns sehr Gabi und Uwe wiederzusehen. Es werden gleich die Erfahrungen über den Bus ausgetauscht und die Schramme und der Riss in der Frontscheibe gezeigt. Gibt halt immer ein paar Verluste. Wirklich notwendig ist aber, dass wir die Polster reinigen. Johanna hat doch ein paar Mal darauf gespuckt und Flecken hinterlassen. Aber mit Polsterreinigung hat Papa ja schon Erfahrung. Da Uwe nachmittags noch Richtung Hamburg abdüst (Jann hat Richtfest von der neuen Auto Bastelbude), haben wir mit Gabi einen gemütlichen Nachmittag und lassen den Tag mit einer Brotzeit ausklingen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag 27: Wiedersehen mit Freunden in Hamburg

Mit der Fähre geht es zurück nach Deutschland und gegen Mittag kommen wir in Hamburg an. Bei Jann gibt’s an der Tanke ein schnelles Mittagessen. Caro reißt sich leider noch ihre Hose an einem Waschbeton-Blumentopf kaputt. Jetzt hat sie wirklich nur noch zwei lange Hosen (sie hat nämlich sehr konsequent spartanisch gepackt). Auf geht’s wieder mit dem Rad in die Stadt. Wir treffen uns mit einer alten Freundin Vicky auf einen Kaffee. Es ist ganz nett, obwohl es schwierig ist ein Gespräch anzuknüpfen, wenn man sich über 2 Jahre nicht mehr gesehen hat.

Renke kauft sich für sein Fahrrad einen Handyhalter, damit zukünftig die Navigation mit GoogleMaps praktischer funktioniert und man das Handy nicht ständig aus der Hosentasche ziehen muss. Abends fahren wir zu Sophie und sehen zum ersten Mal ihr Häuschen in Billstedt. Jakob und sie haben es toll hergerichtet und wir genießen es endlich wieder eine Nacht in einem richtigen Bett zu verbringen. Abends essen wir Nudeln mit Pesto – fast wie beim Campen – da fällt uns der Abschied vom Camper-Leben nicht ganz so schwer 😃

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag 26: Kopenhagen zweiter Teil: nichts mehr mit Hippie-Idylle

Lange haben wir überlegt, ob heute schon Richtung Deutschland fahren, oder noch einen Tag in Kopenhagen bleiben. Da wir gestern nur 2h in der Stadt waren, wollen wir doch noch etwas mehr sehen und entscheiden uns fürs Bleiben. Heute geht’s aber mit der S-Bahn in die Stadt. Renke ist ausnahmsweise nicht so gut gelaunt und kann der heutigen Stadtbesichtigung nicht so viel abgewinnen. Der Tivoli gilt als Dänemarks meist besuchteste Attraktion. Da der Eintritt über 10 Euro kostet, verzichten wir getrost darauf. Caro hatte sich sehr auf den Besuch der alten Hippie-Kommune Christiania gefreut. Als wir dort ankommen, stellen wir aber fest, dass diese inzwischen zu einem Touristen-Molloch verkommen ist. Renke sagt zurecht, dass es ironisch ist, dass jetzt die einstigen Hippie Aussteiger wie im Zoo zu besichtigen sind. In Kopenhagen hören wir an jeder Ecke deutsch und staunen über die Vielzahl an Kreuzfahrtschiffen, die dort festmachen. Relativ zeitig fahren wir zurück zum Campingplatz. Heute gibt es Convenience Food pur: Hühnchen Brust in Paprikasahne Kartoffelgratin und Rosmarin Kartoffeln – alles schon fertig vorbereitet in der Alu-Box und muss nur noch in den Ofen. Genau das richtige Essen wenn es schnell gehen muss. Heute spielt ja Deutschland gegen Mexiko und verliert völlig überraschen 😩

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag 25: Es geht zurück nach Dänemark – Besuch von Kopenhagen

Der Reiseführer verrät, dass man am Strand von Falsterbro gut nach Bernstein suchen kann. Renke ist tatsächlich erfolgreich und findet einen Bernstein. Wir freuen uns sehr und haben vor daraus einen Ketten Anhänger für Johanna anfertigen zu lassen.

Nach unserem Strandspaziergang geht es über die Öresundbrücke nach Kopenhagen. Wir haben einen zentrumsnahen Campingplatz gewählt, damit wir mit dem Fahrrad in die Stadt fahren können. In Dänemark staunen wir wieder über die Preise. Der Campingplatz ist mit knapp 45 Euro der bisher teuerste. Wir fahren nachmittags die 9km in die Stadt mit dem Fahrrad. Die Fahrradwege sind in Kopenhagen richtige „Autobahnen“ mit eigenen Ampeln und grüner Welle. Es macht richtig Spaß dort entlang zu düsen, wenn man das System erst einmal verstanden hat. Wir stellen die Räder dann in der Stadt ab und machen einen Spaziergang durch die Hafenstadt bis zu Meerjungfrau. Diese muss wohl ständig hören „so klein hätte ich sie mir nicht vorgestellt“, denn sie ist wirklich sehr klein. Wir sehen unglaublich viele Lasten-Fahrräder, teilweise mit bis zu vier Kindern drin 😆. Diese werden u.a. in Christiania, einem Hippie-Stadtteil Kopenhagens hergestellt.

Nachdem wir 10 Euro für zwei Softeise ausgeben, entscheiden wir uns für ein Spar-Abendessen und kaufen auf dem Rückweg eine TK-Pizza bei Lidl. Kurz nachdem wir zurück sind, regnet es in Strömen. Natürlich haben wir heute nicht die Persenning über das Hubdach des Busses gezogen. Hoffentlich ist es morgen wieder trocken. Ach ja, Dänemark gewinnt gegen Peru 1:0

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag 24: Radtour in der Hitze – wir sind fix und alle

Heute war der bislang anstrengendste Tag unserer Reise. Da der Campingplatz wirklich nicht schön ist, bleiben wir doch keine zwei Nächte wie ursprünglich geplant sondern brechen unsere Zelte morgens wieder ab. Wir parken das Auto außerhalb des Platzes und fahren zu einer berühmten Schiffssetzung nach Ales Stenar mit dem Rad (einfach 18 km).

Das hört sich nicht nach einer langen Fahrt an. Allerdings ist Radfahren mit Fahrradanhänger und der 10kg Johanna sowie permanenten Gegenwind nicht zu unterschätzen. Der Hinweg geht noch ganz gut. Als wir zurück am Auto sind, sind wir beide total platt und verschwitzt. Leider haben wir auch Johanna unterwegs völlig vergessen zu windeln und uns erwartet eine entsprechend böse Überraschung. Einmal kompletter Klamottenwechsel ist angesagt. Danach haben wir heute nur eine kurze Strecke vor uns. Nach einer Stunde kommen wir in Falsterbro, ganz an der westlichen Südspitze Schwedens an. Der Campingplatz gefällt uns heute sehr gut. Er liegt ruhig an einem Naturschutzgebiet und die sanitären Einrichtungen sind ganz neu gemacht. Schade, dass wir morgen wieder weiter müssen. Hier hätten wir es sicherlich noch etwas länger ausgehalten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

23. Tag: Wir sind auf dem neuen IKEA Katalog!

Gleich morgens geht es nach Älmhult- zur Geburtsstätte von IKEA. Im ersten IKEA Kaufhaus befindet sich heute das IKEA Museum. Es ist ein Mitmach-Museum und zeigt eine Sonderausstellung über „IKEA Hacked – also IKEA Produkte, die von Kunden nutzenentfremdet wurden. Es sind tolle und außergewöhnliche Exponate wie z.B. ein Dirndl aus IKEA Tüten dabei. Am meisten gefällt uns aber die Möglichkeit, sich für den IKEA Katalog ablichten zu lassen.

Nach unserem Museumsbesuch essen wir noch stilgerecht Köttbullar in der Kantine. Es gibt diese in fünf verschiedenen Varianten. Renke wählt klassisch, Caro wählt italienische Köttbullar. Sehr lecker! Gestärkt fahren wir weiter bis nach Ystad. Der Campingplatz liegt zwischen Eisenbahgleisen und einer Schnellstraße. Es ist entsprechend laut und zusätzlich stehen die Autos dicht an dicht, keiner schönsten Campingplätze. Wir entscheiden uns abends noch spontan nach Ystad mit dem Rad zu fahren. Wir fahren an der Uferpromenade an sehr vielen bunten Badehäuschen vorbei. Sehr idyllisch. Ystad ist eine nette Kleinstadt in der es viel alte und schöne Bausubstanz gibt. Wir schlendern durch die Stadt, vorbei am Franziskaner-Museum und kaufen nochmal Gläschen für Johanna. Zum ersten Mal bekommt sie ihren Abendbrei aus der Tube unterwegs. Das ist ganz praktisch, da wir somit nicht so früh wieder am Campingplatz sein müssen. Abends packt Renke noch die große Pfanne aus und es gibt eine Hühnchen-Gemüsepfanne.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

22. Tag: Regenprogramm: Glasbläserei und Schwimmbad

Da der Wetterbericht einen regen und gewittereichen Tag angekündigt hat, haben wir ein entsprechendes Indoor-Programm gewählt. Letztlich fast umsonst, denn außer ein paar Tropfen unterwegs blieb es wieder trocken. Unglaublich, wie wenig bzw. überhaupt nicht es geregnet hat. Wir fahren 50km nach Kosta, das ein Teil des „Glasriket – Glasreichs“ von Smoland ist. Es ist sehr touristisch aufgestellt: man kann selbst Glas blasen, in der Fabrik zuschauen und natürlich auch kräftig einkaufen. Da Johanna die Nacht bereits um 03:00 Uhr beenden wollte und entsprechend wenig geschlafen hat, ist die Stimmung dann beim Shopping entsprechend auf dem Tiefpunkt und wir müssen dringend wieder Auto fahren, dass das Kind schlafen kann. Unglaublich, sobald sie im MaxiCosi sitzt und der Motor läuft, fallen die Augen zu 😆

Das Erlebnisschwimmbad ist schon recht in die Jahre gekommen (sah auf den Fotos schöner aus, aber jetzt sind wir nun mal da). Es gibt aber einen schönen Kinderbereich und hier hat Johanna auch Freude am Wasser. Unsere bisherigen Meer/See-Badeversuche mit ihr waren ja eher mau. Zu zweit mit Baby kann man aber tatsächlich wenig tun, vor allem nicht gemeinsam. Nach zwei Stunden brechen wir wieder auf (das Wetter hat ja gehalten) und fahren zurück zum Camping Platz. Heute bleibt die Küche kalt und es gibt nur Brötchen. Vielleicht liegt das auch an der Unmenge von Weingummis, die wir heute verdrückt haben.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

21. Tag: Göta-Kanal zum Zweiten und Wandeln auf Astrid Lindgrens Spuren

Wir hatten uns fest vorgenommen, heute eine Radtour am Kanal entlang zu machen, aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Vormittags fahren wir nach Berg, wo es eine sechs stufige Schleusenanlage gibt. Tatsächlich wird gerade auch ein Boot durch die Schleusen nach oben gehoben und wir können die Technik, die schon seit fast 150 Jahren besteht, genau beobachten. Danach machen wir uns auf die lange Etappe nach Växjö. Unterwegs stoppen wir in der Nähe von Vimmerby und besichtigen Bullerbü und den Katthult Hof. Wirklich viel ist nicht zu sehen, aber Caro freut sich sehr, ein bisschen Kindheit wieder aufleben zu lassen. Sie liebt die Astrid Lindgren Bücher. Unterwegs wollen wir noch einem Ostfriesen helfen, der nicht mehr an Bargeld kommt und fragt ob wir Kronen gegen Euro tauschen. Leider klappt der Hilfeversuch nicht, da der einzige verfügbare Geldautomat in Mariannelund leider defekt ist. Wir fahren weiter entlang an unzähligen Seen, durch verwunschene Wälder und hügellige Landschaften. Es ist so vielseitig hier und wir bedauern nicht mehr Zeit zu haben. Der Campingplatz in Växjö liegt direkt an einem See, zu dem wir abends noch einen Spaziergang machen. Da das Wetter überraschenderweise doch noch gut ist, wird nochmal der Grill angeheizt (ursprünglich sollte es ganz simpel Nudeln mit Pesto geben).

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

20. Tag: Göta-Kanal zum Ersten

In Motala machen wir den ersten Stop am Götakanal. Er ist sehr idyllisch gelegen und wir laufen ein bisschen auf und ab und gönnen uns eine leckere Göta-Kanal Waffel mit viel Sahne und Eis. Weiter geht es nach Borensberg, wo der Kanal an dem schönen Göta-Kanal Hotel vorbeiführt.

Wir laufen von dort bis zur alten Glasbläserei, entlang an Wiesen und Feldern und genießen die Ruhe. Nach der riesigen Waffel ist es eigentlich nicht der Zeitpunkt, schon wieder Kuchen zu essen, aber Caro kommt am Merenge-Lemon Curd Schichtkuchen nicht vorbei. So lecker! Wir stellen überrascht fest, dass wir Mittags tatsächlich noch nie im Restaurant waren. Wir essen ein Mittagsmenü für 12,00 in einem netten Restaurant, in welchem auch viele Einheimische sind. Es gibt einen tollen Fisch, dazu ein Getränk, Kaffee und einen kleinen Nachtisch. Wirklich lecker. Danach fahren wir wieder ein längeres Stück bis nach Linköpping. Dort nächtigen wir erstmals auf keinem ADAC empfohlenen Campingplatz. Rückblickend nennen wir es den „Horror-Campingplatz“. Wirklich schlimm war er nicht, aber es gab schon ein paar seltsame Personen, die um den Bus gelaufen sind. Abends regnet es in Strömen, so dass wir im Servicehaus kochen und essen. Es gibt Curry-Hühnchen-Reis (á la Inge de Boer). Lecker! Im Bus ist es diese Nacht eng, da wir das Wurfzelt nicht aufgebaut haben und entsprechend der ganze Kram noch im Auto ist.

Die Nacht, die Caro auf dem Beifahrersitz mit Johanna verbringt ist recht unbequem, aber auszuhalten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar